Gedanken und Wortspielereien zum Thema “EBEN”.
Nützlich für Städteplaner, Bauherren und solche, die es werden wollen, Betroffene, Angehörige und Neugierige.
Die Welt ist eine Scheibe, nein sie ist eben rund. Aber nicht eben - eben. Eben wäre eben toll.
Auszug aus dem Deutschen WÖRTERBUCH
“eben ?? e/ben: I Adj. a) ohne Erhebung b) ohne Hindernis
II Adv.1a) modal gerade noch b) modal genau
2 temporal a.) jetzt; in diesem Moment b.) vorhin
Eben geführte Straßen, Gehwege, Hauseingänge. Ohne Erhebung. Eben – eben.
Eben mal eine Tür öffnen und schließen. Eben mal eine Dose öffnen oder mal eben eine Flasche öffnen. Oder sich mal eben orientieren.
Hindernis. Eben – eben. Eben - nicht gradlinig - geführtes Umfeld mit all seinen Tücken.
Die Tücken stecken im Detail.
Warum die meisten Einkaufszentren von "Geh-Behinderten" angesteuert werden, ist wohl eben klar geworden.
Es werden dort zum Beispiel kein naturhistorisches Pflaster und keine engen, schwergängigen Türen mal eben eingebaut.
Es soll auch Einkaufszentren mit benutzerfreundlichen Toilettenanlagen geben, die schon eben gebaut sind und die jederzeit zugänglich sind.
Man kann eine Wohnung mit kleinen Hilfsmitteln individuell an die jeweilige Behinderung anpassen.
Ich gehe davon aus, dass der Architekt eines Wohngebäudes mal eben ein wenig mitgedacht hat und nicht gerade die Türen in einer absurden Breite geplant hat.
Ich appelliere an jeden Behinderten, sich nicht auf die sogenannten Fachleute zu verlassen, sondern darauf zu achten, dass die individuellen Bedürfnisse berücksichtigt werden.
Wer ist “ich”? Einer der eben mal im Rolli sitzt und eben mal seine Hände nicht richtig nicht benutzen kann, der auch noch weiß, wie es ist, eben mal im Dunkeln zu stehen, obwohl es taghell ist.